Was Stadtkinder in Münchner Schulgärten lernen - München

Was Stadtkinder in Münchner Schulgärten lernen – München


Wie düngt man richtig? Wann erntet man was? Und ist das Unkraut?: Viele Stadtkinder kennen ihr Gemüse nur aus dem Supermarkt, immer häufiger aber können sie sich an Münchner Schulen beim Gärtnern erproben – Experten und Eltern geben Hilfestellung.

Montagnachmittag, 14 Uhr. Für die meisten Schüler des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums ist die Schule schon zu Ende. Nicht für die Mitglieder der Schulgarten AG. Bei strahlendem Sonnenschein machen sie sich auf zu ihrem Acker. Die acht Schüler haben einen straffen Zeitplan: An diesem Nachmittag wollen sie das Gemüsebeet komplett von Unkraut befreien, damit sie es in der darauffolgenden Woche bepflanzen können. Viel Zeit haben sie dafür nicht, nur etwa eine Stunde, dann müssen sie sich wieder auf den Heimweg machen. Die Schüler legen gleich los, holen Gartenscheren, Gießkannen und Rechen aus dem Geräteschuppen. Dann teilen sie sich in Gruppen auf: Einige jäten das Unkraut im Beet, andere stellen Bambusstangen als Rankhilfe für Bohnen auf, eine dritte Gruppe kümmert sich um die Hecke, die an das Beet angrenzt.


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